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29.12.2016

Heute ist wieder mal ein sonniger Tag. In Innsbruck ist es auch viel wärmer, als im Stubai Tal. Nach dem complimentary geht es gleich los. Heute machen wir die Peak to Peak Tour.

Wie immer lassen Mona und ich uns zur Straßenbahnhaltstelle hiken. Drüben scheint übrigens schon die Sonne, aber da sind wir erst heute Mittag.

Heute fahren wir erstmal nach Igels. Das ist die Endstation von der Bahn, und da ist auch die Talstation vom Patscherkofel Lift. Für die Saison 2017/18 gibt es neue Gondeln mit Free Wifi.

Dann gibt es auch endlich Sitzbänke.

Hier unten wird mit allen Mitteln gekämpft, um die buntig gekleideten Warnbojen rutschen lassen zu können.

Oben angekommen ist es glücklicherweise nicht so windelig wie auf dem Gletscher gestern. Aber kühlig ist  es trotzdem. SInd hier schließlich auch 2.000 Meter hoch.

Hier oben ist es überall etwas eisig, aber wir hiken trotzdem eine Runde auf dem Zirbenweg. Direkt gegenüber von uns ist übrigens die Hungerburg. Da fahren wir nachher hin. Da, wo es in der Mitte so weißgrauig ist. Und von da aus geht es dann noch weiter den Berg hoch, zur Seegrube.

Nach einiger Zeit wird der Zirbenweg aber so rutschig und eisig, dass wir wieder umkehren. Bis Boscheben kommen wir heute nicht. Aber die Jausenstation hat bei dem Wetter sowieso schon lange zu. Schade, so ein kleiner Snack wäre jetzt genau richtig gewesen. Thilo stimmt mir lautstark zu.

Runter kommen sie immer. Praktischerweise fährt unten direkt an der Talstation der Bus J zur Talstation von der Nordkettenbahn. Das ist die Hungerburg. Das ist da, wo es zur Seegrube rauf geht, und wo es leckerige Schnitzel gibt.

Der Bus fährt alle 10 Minuten und ist in der Innsbruck Card auch mit drin. Mit der Straßenbahn usw. wäre das sonst eine ziemliche Tour, einmal quer durch Innsbruck. Der Bus macht das zwar auch, aber Sighseeing ist doch viel schöniger, wenn man dabei im warmen hockt, und nicht alle paar Stationen umsteigen, und dann noch ewig lang zu Fuß gelaufen werden muss.

Nach 30 Minuten sind wir da. Grappa mag solche Fahrten nicht so sehr, weil man als Hund in Innsbruck einen Maulkorb in den IVB Bahnen und Bussen anziehen muss. Dabei braucht der sowas gar nicht, weil er lieb ist. Mona und ich schlüpfen deswegen in den Bahnen immer besonders tief in den Rucksack, nicht dass da noch so ein Innsbrucker auf doofige Ideen kommt, weil er mit einer sprechenden Katerkatze und seinem Freundinslämmchen nichts anzufangen weiß.

In den Bergbahnen braucht man übrigens als Hund keinen Korb. Da darf man viel engiger gedrängt dann mittendrin sitzen und sich tätscheln lassen.

Hier oben an der Seegrube ist noch weniger Schnee, als auf dem Patscherkofel.

Weil wir hier jetzt sowieso an der Seegrube sind, machen wir dem Namen alle Ehre, und sehen uns mal das verfügbare Essen an.

Nach dem Essen ist vor dem Essen. Aber vorher fahren wir noch ein Stückerl weiter den Berg hoch, bis zum Hafelekar. Das ist oben rechts im Bild zu sehen.

Schnee gibts hier ganz oben auch kaum. Außer an der steilsten Stelle, wo alle von der Bergbahn aus her laufen müssen. Ist schon lustig, wie die Touristen in ihren Lederschläppchen da rumschlittern. Mona und ich haben damit keine Probleme. Wir lassen uns sowieso tragen.

Auch hier ganz oben ist es sonst eher grünig.

Die ganz Irren kraxeln noch rauf zum Gipfelkreuz. Hier ist aber überall ziemlich viel Eis. Und zwar keins zum schlecken. Sondern eher eins, um sich aufs Maul zu legen.

Auf unzähligen merikanischen und asiatischen Fotoknippsen sind jetzt jedenfalls die Gipfelstürmer in unpassender Kleidung verewigt. Wir nicht, wir waren da irgendwann mal im Spätsommer. Dann macht das auch mehr Spaß, wenn man dabei nicht tiefgefroren wird.

Ab geht es wieder in die Stadt.

Dann mit dem Bus weiter, eine kurze Runde durchs Kaufhaus Tyrol drehen, und schon sitzen wir wieder in der Straßenbahn nach Aldrans.

Kaffeetee gibt es wie immer im Hotel, und dann wird ausgiebig Siesta gemacht, und aufs Abendessen gewartet: 

 

Italienischer Salat auf Radiccio, dazu Olivenbrot

Zucchinirahmsuppe

Grillteller mit Kräuterbutter, dazu Pommes Frites und feine Garniture

 oder

Gekochter Tafelspitz mit Wurzelgemüse und Röstkartoffeln

 oder

Südtiroler Kasnocken mit brauner Butter und Parmesan

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