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31.12.2016

Um 4.45 Uhr klingelt der Wecker. Puh, ich blinzele erstmal, aber weil wir in den letzten Tagen immer tüchtig lang geschlummert haben, fällt es uns doch nicht ganz so arg schwer, jetzt aufzustehen. Schnell noch die letzten paar Sachen in den Koffer geworfen, und schon klettern Mona und ich in Susis Tasche. Das Taxi ist, wie bestellt schon da, also sausen wir zum Flughafen. Das dauert nur 20 Minuten. Heute morgen ist aber auch mal gar nichts los.

Irgendwie ist es doch immer das gleiche. Wenn man genügend Zeit einplant, klappt alles wie am Schnürchen. Deswegen sind wir eigentlich auch viel zu früh am Flughafen.
Der bezahlte Koffer ist auch hier nicht im Computer gespeichert, aber Susi hat den Ausdruck mit der Bestätigung dabei. Heute geht es dann, ohne das die austrianische Schalterfrau telefonieren muss.

Der Handgepäckskoffer bekommt auch direkt noch den Anhänger, weil wir den ja am Fliegerzeug draußen abgeben. Da sind nur die ollen Wanderstiefel von Susi und Thilo drin. Der muss wirklich nicht die Gepäckablage verstopfen.

Durch die Sicherheitskontrolle geht es ganz flott. Thilo wird abgetastet, weil es in Innsbruck keine Bodyscanner gibt. Warum mit ihm dabei englisch geredet wird, weiß keiner. Brav wie er ist, spricht er dann eben auch englisch und führt seinen Tanz mit ausgebreiteten Armen auf. Hat fast was von Security Sirtaki. Noch eine Drehung, und hoppa! Fertig, und schon ist er als ungefährliche Fracht eingeordnet.

Susi organisiert was zu trinken, weil Thilos Apotheke jetzt eingeworfen werden muss. Noch etwas auf den Sitzen rumlungern, und dann beginnt auch schon das boarding. Heute dürfen wir direkt übers Vorfeld zur Maschine sausen. Das ist wieder eine Dash 8-Q400 mit dem Namen "Oberösterreich".

Das Kofferwägelchen für die Stinkstiefel steht auch schon bereit. Der Rest (also Mona, Susi, Thilo und ich) dürfen rein in die warme Stube. In der kleinen Mühle muss man aber ständig aufpassen, dass man sich nicht die Rübe andotzt. Ich bin bekanntlich 2.35 Meter groß, da wirds oft ziemlich eng.

Wir scheinen aber wohl doch nicht die einzigen zu sein, die heute nach Frankfurt wollen. Pünktlich wie die Maurer sausen wir los, fliegen über München, Nürnberg und Würzburg nach Hause. Nach knapp 50 Minuten sind wir schon da und rollern auf der Landebahn ganz bis zum Ende. Geparkt wird wieder auf derm Vorfeld. Also noch flott in den Bus springen, ab zum Terminal und weiter zum Gepäckband. Immerhin kommen zwei Koffer auf dem Laufband. Alle anderen steigen hier scheinbar nur um. Wir nehmen unseren Koffer in Empfang, und lassen den anderen alleine seine Runden ziehen. Außer uns ist weit und breit niemand zu sehen.

Weil der Bus nach Hause gerade weg ist, gönnt Thilo uns ein Taxi. 30 Euro später sind wir um 8.30 Uhr wieder Zuhause bei den Kumpels.

Jetzt muss ich erstmal allen alles erzählen. Susi und Thilo fahren lieber einkaufen. Heute Abend gibts schließlich Thilos selbstgemachte Lasagne. Die mag ich doch so gerne.

Eigentlich gabs diesmal nicht viel zu berichten. Haben ja schon alles zig mal gemacht und gesehen. Außer dem Gletscher. Aber ohne Bericht ist es auch doofig. Was mich wundert ist, dass Thilo noch gar keine Flüge für nächstes Jahr gebucht hat... Dabei würde ich doch so gerne wieder Front Row sitzen!