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23.02.2015
 

Heute morgen müssen Susi und Thilo ziemlich frühig aufstehen. Es soll in einen Vergnügungspark gehen. Busch Gardens heißt der, und der liegt in der Nähe von Tampa. Aber da fahren Mona und ich nicht mit hin, weil wir viel zu klein für die ganzen Sachen sind, die man da machen kann. Deswegen machen wir einen Wellness Tag auf dem Bettchen. Aber das Frühstück mit richtigem Schinken und anständigen Brötchen lassen wir uns noch alle gemeinsam schmecken. Ab hier muss dann jetzt aber Thilo berichten.

Auf dem Weg nach Tampa holen wir in Plant City eine große Kiste Erdbeeren und packen die in den Cooler, der im Kofferraum steht. Dann bleiben die frisch, obwohl wir den ganzen langen Tag im Park sind. Tja, Planung ist das halbe Leben.

Tickets holen wir nach der Fahrt mit dem Shuttle vom Parkplatz zun Eingang fix am Automaten und schon gehts los in den Park.

Cheetah Hunt kann ich leider nicht fahren, weil das Ding fast nur aus Magneten zur Beschleunigung besteht. Deswegen fährt Eric da alleine eine fixe Runde. Schade eigentlich, weil die Wartezeit nahezu nicht messbar war. Etwas später gehts dann bei Montu vorbei. Ich drücke Susi meine Habseeligkeiten in die Hand und laufe mit Eric und Petra zum Startpunkt. Bei Montu sitzt man unter der Schiene. Ist also sozusagen eine Schwebebahn. Die kenne ich aus Wuppertal und mit der bin ich jahrelang freihändig gefahren. So schlimm wirds schon nicht werden... Ok, es gibt ein "paar" Loopings und so, aber das wird schon. Einsteigen und anschnallen sind schnell erledigt. Dann wird einem der Boden unter den Füßen weggezogen und es geht los. Gemütlich tuckert man den Anstieg hinauf und schaut auf den Parkplatz. Links und rechts von mir sitzen zwei total entspannte Freunde. Und dann gehts los. 65 Meilen pro Stunde (also knapp 110 km/h) und dann Schrauben, Loopings, gerne auch mal kombiniert und ich habe das Gefühl, das Ding ist vom Teufel, oder zumindest seinem 1.Vorsitzenden gebaut worden. Für Herzinsuffizienz-Patienten ist das Ding das ideale Mittel, um zu entscheiden, ob eine weitere Behandlung noch lohnt. Wenn man sich hinterher von Außen die Schienenführung ansieht, ist man kaum der Meinung, dass das Gebilde überlebbar ist. Ist es aber. Eigentlich ist es sogar relativ harmonisch. Irgendwie war es auch sogar lustig da drin zu hängen. Noch 2 Minuten länger, und meine Hände wären allerdings mit den Haltegriffen verschmolzen.
Und neben mir sitzen immer noch zwei fröhlich juchzende Freunde, die die Fahrt über alles machen, aber festhalten an irgendwelchen Haltegriffen gehört jedenfalls nicht dazu. Für mich war das jedenfalls ein tolles Erlebnis. Es gibt da nette Videos auf Youtube...

Weiter geht es in einen anderen Teil des Parks. Dazu fahren wir mit einer Seilbahn. Lustigerweise stehen bei dem Ding die gleichen Warnschilder, die auch bei Montu, Sheikra, usw. stehen. Also im Grunde dürfte kein Mensch mit den Dingern fahren. Die Seilbahn wagt sogar Susi. Naja, mit dem Ding fährt man auch nur vom einen Teil des Parks in einen anderen, und schwebt über diverse Gehege von Tieren, die im Park auch angeschaut werden könne.

Dazu gehören Giraffen, Elefanten, Zebras, Gorillas, Schimpansen, Alligatoren, Tigern, Kängurus (die man sogar streicheln kann), und und und. Hier mal eine kleine Auswahl:







Auch eine Schlange können wir streicheln. Es fühlt sich total anders an, als man meint. Auf jeden Fall sehr angenehm weich und schuppig.

Jetzt gibt es erstmal Mittagessen. Einen Grillteller später geht es weiter.

Von der Fahrt mit der Sheikra nehme ich Abstand. Voller Magen und den senkrechten Abgrund vor Augen zu haben und dort dann runterzufallen ist in dieser Kombination nicht so mein Ding.

Deswegen taugt auch Falcons Fury nicht für mich. Die Wartezeit bis zur nächsten Show überbrücken wir mit einer flotten Fahrt auf Stanley Falls Flume. Eine Art Wildwasserbahn. Von unten sieht das Ding gar nicht so schlimm aus, und wenn wir das Gewicht im Böötchen etwas nach hinten verlagern, sollte auch beim letzten Sturz in die Fluten kaum Wasser ins selbiges gelangen. Das hats dort auch nicht getan. Ein nasses Hemd hatte ich nämlich schon nach der ersten Kurve, wo ein Schwall Wasser sich, warum auch immer, den Weg in unsere Nussschale suchte. Nach dem ersten kleineren Sturz hinab war dann auch meine Hose komplett nass, und ganz unten angekommen, tropfte dann Wasser noch von vorne in meine Schuhe. Ideale Voraussetzungen also, um eine Show in einer klimatisierten Arena zu besuchen...

Die Music Show mit Shirley Jones ist nicht so der Knaller, aber einem geschenkten Gaul usw. Die Dame ist 81 und hat irgendwie eine nette Art, ihre Karriere begleitet von Liedern zu erzählen.

Weiter geht es zur nächsten Show. Opening night critters. Eine Show mit vielen Tieren. Sehr nett gemacht.
Danach gibts noch eine Show. Iceploration. Sehr schön, eine Mischung aus Artistik und Eisrevue.

Komischerweise ist jetzt schon fast 18 Uhr und der Park schließt bald. Also ab zum Auto. Vorher aber noch ein Eis holen und etwas bei Motor City Groove guter Musik und Tanzshow zuschauen.
Morgen gehts dann weiter. Soweit ich weiß gibts weniger Coaster, dafür mehr 3D-Rides. Das ist für mich besser geeignet, denn ein etwas mulmiges Gefühl habe ich schon, wenns G-Kraft-mäßig in die Vollen geht. Aber Montu wars definitiv wert, das mal gemacht zu haben.

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