27.02.2015
Heute fällt das Frühstück aus. Der Kaffee schmeckt Susi nicht, Thilos Tee ist auch nicht der Brüller, und außerdem sitzt im Frühstücksraum eine ganze Menge an Leuten rum. Und was am schlimmigsten ist: Das Wifi ist unter aller Kanone. Also futtern wir jeder eine Frühstücksbanane und fahren los zum Fort Clinch State Park. Der ist auf Fernandina Bietsch. Menschen in einem Auto kosten wie üblich 6 Dollar Eintritt. Dann fährt man erstmal 3 Meilen über diese Straße hier:
Das Fort selber kostet dann nochmal pro Mensch 2 Dollar. Susi kauft für mich auch noch einen Magneten für meine Sammlung zu Hause. Draußen ist es ziemlich kaltig (49 von den Fahrenheitern) und es weht ein Wind, dass die Gorch Fock zum Speedboot würde. Susi hat mit dem iPhone mal ein Panorama geknipst:
Wenn man näher davor steht:
Donnerbalken gibt es an jeder Ecke. Föhrst Klahs ist das aber nicht. Und flauschiges Papier habe ich auch nirgendwo entdecken können...
Im Vordergrund sieht man noch Fundamente von Gebäuden. Die werden noch wieder aufgebaut, weil das hier alles kaputtig war.
Weiter geht die Fahrt zur Hofwyl-Broadfield Plantation in Brunswick, GA. Die haben früher dort Reis angebaut. Die Leute die die Arbeit gemacht haben, waren alles Sklaven. Und die wurden zienlich oft kränklich, weil sie in den nassigen Feldern Gelbfieber und so bekommen haben. Das ist aber schon ziemlich lange her. Heutzutage kauft man den Reis im Supermarkt und keiner muss mehr dafür ins Wasser steigen. Und bezahlen kann man alles mit Karte. Also, wenn man eine hat. Ich habe bekanntlich immer noch keine. Aber Reis bekomme ich trotzdem ab und zu mal. Mit einem Fleisch dazu. Aber ich schwofe vom Thema ab. Die Plantagen-Häuser kann man sich anschauen. Das kostet 8 Dollar pro Person. Und Susi hat heute einen großzügigen Tag, denn meine Magnetsammlung wird nochmal aufgestockt. Die Führung durch das Haupthaus dauert 1 Stunde, den Rest der Gebäude kann man sich allein anschauen. Der Mann der uns durchs Haus führt kommt bestimmt aus Nuschel-eans! Aber aus einem ganz üblen Viertel. Da wo selbst Nuschel-eansianer nur noch Bahnhof verstehen. Nach einiger Zeit haben wir uns auch eingenuschelt, und verstehen etwas mehr. Aber Bilder sagen eh mehr als 1000 Nuschler:
Die Sklaven haben etwas weniger schön gewohnt. Aber immerhin mit Zentralheizung...
Weiter geht die Fahrt nach Savannah. Dort wollen wir noch in ein Wildlife Refuge. Als wir in Savannah ankommen ist es aber schon fast 16 Uhr und um 16 Uhr macht das Ding zu. Deswegen fahren wir jetzt nach Hilton Head Island. Da wo die Paris bestimmt wohnt und Tennis spielt. Ich kann da aber auch mit der Vermutung falsch liegen. Auf jeden Fall gibt es da Outlets. Und da shoppen Susi und Thilo Sachen für sich.
Taschen und Sonnenbrillen und Anziehsachen. Und alles ziemlich günstiglich! Leider gibt es da nix in Katerkatzen-Größe. Aber bei zwei Magneten heute will ich mich mal nicht beschweren. Abendessen gibt es außerdem noch bei Outback. Ein anständiges Fleisch ist doch was feiniges.