HomeBerichteÜber unsLinksImpressum

Tag 1Tag 2Tag 3Tag 4Tag 5Tag 6Tag 7
Tag 8Tag 9Tag 10Tag 11Tag 12Tag 13Tag 14

 <- Zurück                                                                                             Vor ->

15.03.2016
 

Heute morgen können wir länger schlummern. Unser erster Termin hier in Daytona ist erst um 9 Uhr. Vorher gibt es aber wieder ein Complimentary, dann wird die Eiskiste befüllt und ab gehts hier hin:

Ab 9 Uhr werden Tickets verkauft. Vorbestellen kann man nicht. Also muss man früh da sein, wenn man an der ersten Tour teilnehmen möchte.
Thilo hat mal eine Übersicht für Euch fotofiziert.

Wer sich schon immer mal gefragt hat, wie so ein Nascar Rennauto von innen aussieht:



Und damit juckeln die 500 Meilen immer im ovalen Kreis rum...

Wir machen die All Access  Tour um 10 Uhr. Als wir darauf warten, dass die Tour beginnt, kommt eine Horde von Deutschen Mopedfahrern angewackelt, geht durch alle Absperrungen in Richtung Rennstrecke. Englisch kann kaum einer von denen, dafür ist der Flohhaufen umso eigensinniger... Aber das das scheinbar nicht unnormal ist, habe ich ja schon mal gehört. Die Tour Guides pfeifen die Helden zurück und schicken die Bande in den Shop. Danach haben wir sie nicht mehr wiedergesehen. Wahrscheinlich sind sie draußen und haben sich gewundert, dass man nicht so einfach mit 20 Leuten an einer Tour teilnehmen kann, wenn die Teilnehmerzahl recht begrenzt ist. Die Tour Guides scheinen das mit diesen Hanseln aber scheinbar öfters zu erleben. Zumindest ihren Kommentaren zufolge...

So schaut übrigens das Tour Auto aus:

Wir fahren auf die Rennstrecke. Die sieht so aus:





Eben ist keine Stelle auf der Piste. Die Kurve auf dem letzten Bild ist 33 Grad steilig. Wenn man aber mit 350 km/h unterwegs ist, ist die Steilizität gut. Mehr Steilizität haben die Bagger früher beim Bau der Rennstrecke übrigens nicht zustande bekommen. Klar, waren bestimmt keine Premium Bagger.
An der Ziellinie sind es nur 18 Grad, aber auch das ist ziemlich steilig. Da kommt man selbst als Katerkatze kaum hoch, ohne zu japsen. Und runter schubst die Strecke ziemlich.

Die Tribüne ist 2016 ganz neu gemacht worden. Da passen über 100.000 Leute drauf. Und wenn keine 100.000 Leute da sind, ist das nicht schlimm.
Dafür gibts buntige Sitze. Das sieht dann so aus, als ob da trotzdem Leute sitzen.

Die Sitze haben die Farben von den Flaggen, die beim Rennen geschwenkt werden können. Die blaue ist noch aus der Zeit, als die Rennen am Strand stattgefunden haben. Man musste ja wissen, wann das Meer zurück kommt...

Aber jetzt geht es erstmal dahin, wo vor dem Rennen alle Fahrer und Teamchefs und so weiter hin müssen. Wer das verpasst, wird keinen angenehmen Tag mehr haben. Heute hält Susi übrigens die Ansprache.

Auch einen Halt in der Victory Lane machen wir. Klar, dass Susi und Thilo gewonnen haben. Haben ja schliesslich bei der flinkigsten Katerkatze der Welt gelernt.

Nach fast 2 Stunden ist die Tour vorbei. Einen Blick aufs Meisterauto von 2016 nehmen wir noch. Mit 0,11 Sekunden Vorsprung hat er nach 500 Meilen gewonnen. Thilo hätte das nicht geschafft, so oft, wie der auf den Lokus rennt.

Zum Abschluss wird noch ein Magnet für Susis Sammlung gekauft, und schon geht es mit der M Force One auf den I95 nach Jacksonville.

Mittagessen gibt es bei P.F.Chang´s in Jacksonville. Das ist immer ziemlich arg leckerig.
Weiter geht es zur Kingsley Plantation. Die letzten 2 Meilen muss man über eine staubige, meistens einspurige, Piste fahren.

Jetzt startet wieder der National Park Triathlon. Das Visitor Center ist fix gefunden, die Stempelei (heute sind es ganze 5) wird erledigt, ein weiterer Magnet für Susi gekauft, und schon verschwindet Thilo auf der örtlichen keramischen Abteilung. Soll er halt nicht immer soviel Cola beim Mittagessen trinken...

Die Plantation ist ziemlich wenig besucht, aber liegt hübsch am Meer.



Die Sklavenhütten sind wie immer eher einfach gehalten. Dach hatten sie aber früher schon.





Eintritt kostet es übrigens keinen. Und wenn, wäre es uns auch egal gewesen, wir haben ja den Jahrespass für die National Parks.
Jetzt machen wir uns auf die 110 Meilen Rückfahrt nach Daytona Beach. Stau gibt es natürlich um die Zeit am spätigen Nachmittag inklusive, aber Mona und ich rollen uns auf der Rückbank zusammen und schlummern eine Runde. Susi und Thilo machen das schon. Ich habe in der M Force One nämlich nur Föhrst Klahssiges Personal!

Temperaturen heute: 91 Fahrenheiter

 <- Zurück                                                                                             Vor ->