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17.09.2014
 

Hach was habe ich gut geschlummert. Um kurz nach 8 ist die Nacht zu Ende und ich beschließe, dass meine zwei Reisebezahler aufstehen müssen.
Frühstück gibts an der Bahnhaltestelle. Kaffee togo und ein Laugenbrötchen. Das gehört auch zur Gattung der Togo.
Mit der SBahn geht es dann zum Porschemuseum. Ich als Premium-Reisekaterkatze habe kostenlosen Eintritt. Ist aber auch klar, die haben sofort erkannt, dass ich mich mit teurigen Sachen auskenne und bestimmt noch ein Auto mitnehme. Muss ich nur noch schauen, wie ich an Thilos Kreditkarte komme...
Menschen ohne alles zahlen 8 Euro. Menschen mit einer Tageskarte vom städtischen Verkehrsunternehmen zahlen 4 Euro. Schwerverhinderte (also solche wie Thilo) zahlen auch 4 Euro. Wenn die also noch ne Tageskarte hätten, gings gratis rein. Wir haben es nicht ausprobiert. Mathematelitisch passts jedenfalls.

Aber ich glaube, ich bin sowieso beim falschen Porschedingsbums gelandet. Mit sowas kann man vor der Eisdiele nur begrenzt die Mädels betören:

Mit der Gurke hier aber noch weniger:

Und mit dem hier kann man höchstens in Krisengebieten einen auf dickes Fell machen:

Was soll ich sagen... Besser wirds nicht. Nur anders:

Als die Porschelinos dann fertig waren mit ihrer Bastelstunde, kam das hier zum Vorschein. Sieht schon deutlich schnittiger aus. Vielleicht bin ich hier ja doch richtig...

Un dann entdecke ich Sally. Ihr wisst schon. Aus dem Film Cars. Ich glaube, sie hat mir zugezwinkert!

Den hier kennen Leute, die ab und zu mal Autorennen auf dem Nürburgring schauen. Hybrid und so. Das ist ökonomologistisch. Jeder sollte so ein Auto fahren. Vor allem ich...

Und dann entdecke ich endlich mein Auto:

Aber Thilo ist mal wieder knickerig. Dabei ist der doch auch Hybrid. Also nicht Thilo. Obwohl, der hat auch ne Batterie eingebaut... Nur die Euro 5 Norm erfüllt er niemals. Der 918 bestimmt! Aber wieder mal darf ich den Planeten nicht retten und ökonomologistisch sein. Nix darf man! Jetzt bin ich motzig und ordne an, dass wir dann vielleicht bei Mercedes Benz ein akzeptables Automobil für mich finden. Zumindest machen wir uns auf den Weg dorthin. Es ist also noch nicht alles verloren! Vorher gibts noch einen Abschiedsblick ins Museum:

Nach 43 Minuten Fahrerei mit der Bahn bin ich jetzt endlich da, wo ich mein neues Betör-Mobil bekommen werde!

Es wird immer besser. Meine Stellenwert erkennt die nette Dame an der Kasse sofort und lässt mich gratis ins Museum. Thilo aber auch! Dafür zahlt Susi 8 Euro. Gibt keine Ermäßigung für Bus- und Bahnfahrer. Ha, hier wird also der Besitz eines Automobils noch groß geschrieben. Wir sind trotzdem mit der Bahn hingefahren. Von wegen weil Ökonomologismus und so. Was mir gut gefällt... Wir gehen erstmal ins Restaurant! Da gibt es Wein für Susi und Thilo. Weil die beiden ja ökonodingsbums sind, können die auch mal Mittags einen heben. Und dann gibts Kartoffelsuppe mit leckerigen Kruhtongs drin. Und danach Maultaschen und Kässpätzle.
Am Nebentisch sitzt eine Abordnung von Japanern. Irgendwie sind die wohl beruflich da oder so und haben jetzt Mittagspause. Sie futtern auch Suppe. Sieht schon lustig aus, wenn die Nase fast auf dem Teller hängt. Zumindest hält das aber die Krawatte davon ab, in der Suppe zu landen. Fotos werden natürlich auch gemacht. Ich fühle mich fast wie in Merika. Aber jetzt bin ich abgeschwoft. Also weiter im Text.

Hach, wenn die Autos hier nur halb so gut sind, wie das Futter, nehme ich direkt zwei Autos mit. Bevor ich mir eins aussuchen kann, müssen wir aber erst noch den Rucksack an der Garderobe abgeben. Kostet nix. Dann gehts mit dem Fahrstuhl bis gaaaaaanz nach oben. Das ist ziemlich höhig. Aber was meine Katerkatzenaugen dort entdecken sorgt jetzt nicht gerade für Verzückung. Wieder nix für die Eisdiele...

Sieht eher nach Wilder Westen aus. Gibts da Eisdielen? Ich muss das auf der nächsten Südwestrundreise mal abklären. Nach und nach verstehe ich aber das System.
Je weiter es nach unten geht, desto neuer wirds. Runter kommen sie immer. Scheint auch das Motto vom ollen Gottlieb gewesen zu sein. Flugzeugmotoren hat er übrigens auch gebastelt. Meistens hat er sich aber eher mit bodennahen Gefährten beschäftigt.

Sogar Postämter hat er zusammengeklöppelt! Das hier ist ein östereichisches Postamt. Und weil das zu meiner Reise passt, darfs hier auch gezeigt werden.

Porsche und Mercedes sind übrigens gar nicht so weit voneinander entfernt, wie man immer denkt:

Auch eine Art Käfer hat man mal gebaut. Wurde aber kein Erfolg. Also der 130H, nicht der Käfer. Den baut Porsche ja bis heute. Im Grunde ist ja jeder 911 eh nur ein getunter Käfer sagt Thilo immer. Hier aber jetzt der 130H. Ein Mercedes mit Heckmotor:

r 1

Ein weiteres Mercedes-Modell, was sich nicht wirklich hat durchsetzen können, ist das hier:

Was macht man nicht alles, wenn man keine Flugzeugmotoren mehr bauen darf. Aber das Radl war scheinbar nicht dem Motto "wie wennse fliechs" verbunden.
Das erfüllen eher diese Autos hier:

Der hier ist noch ein richtiges Rennauto. Thilo sagt, dass ist ein Mercedes 190 E 2.5 Evolution 2:

Eigentlich gibt es ja noch viel mehr zu sehen. Und nach dem Urlaub lasse ich Thilo dann noch mehr Fotos hier reinbasteln. Aber für heute muss es reichen.
Wir müssen jetzt gleich los zum futtern. Das gibts am Schlossplatz in Stuttgart. In der alten Kanzlei kann man super was knuspern, und das machen wir jetzt.
Damit ist der MOre-Part übrigens erledigt. Ab jetzt gibts nur noch MOuntains zu sehen. Und vielleicht darf ich ja bald auch endlich mal mit auf ein Bild drauf, damit die Bilder auch zurecht MOuntains heißen.

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