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27.09.2014
 

Bald ist der Urlaub vorbei und ich stelle mit Schrecken fest, dass ich die Fellpflege ziemlich vernachlässigt habe. Deswegen bleibe ich heute im Hotel und mache einen Pflegetag für mein grauiges Fell. Mona wird mich bestimmt gut vertreten. Außerdem kann ich dann Brückchen beibringen, wie man die Jaffa Cake Tüten aufmacht und dann Bauchweh bekommt. Nach dem complimentary hüpft Mona deshalb jetzt allein in den Rucksack und muss heute berichten.

Mit dem Auto fahren wir wieder mal zur Hungerburg. Weil heute ein Samstag ist, ist es etwas schwieriger, einen Parkplatz zu bekommen, aber nach etwas suchen können wir dann endlich aussteigen und loswandern. Erstmal geht es jetzt wieder mal berghoch und dann in den Wald.

Die grobe Richtung ist Arzler Alm, aber da wollen wir nicht hin. Wir laufen unter der Seilbahn zur Seegrube durch.

Heute ist sonniges Wetter und über 20 Grad. Es ist fast schon etwas zu warm im Rucksack finde ich. Nicht das ich noch schwitzig werde und anfange zu riechen.
Das ist nicht schicklich für ein Lämmchen. Nach ein paar Kilometern kommen wir an einem Baum vorbei:

Das ist "Maria im Walde". Eigentlich ist es nur eine Tannekieferirgendwas, an das Leute vor ewiger Zeit mal Sachen dran gehängt haben. So Jesusse und so.
Irgendwann hats dann mal einen Sturm gegeben, und der Baum war ziemlich ramponiert. Das ganze Zeugs was dran gehängt war, ist aber dran geblieben. Deswegen ist das so ne Art heiliger Baum oder so. Aus der Nähe betrachtet sieht der Baum so aus:

Wie mein Menschenkumpel Lal@ zu sagen pflegt: "Falls ihr mal in einer Quizshow danach gefragt werdet, wisst ihr jetzt Bescheid".
Kurz danach, wenn man sich umdreht, sieht man Frau Hitt!

Oben links, die kleine Spitze ist die alte Frau, die mühsam über die Gipfel wandert. Tut sie aber natürlich nicht wirklich, ist ja versteinert, oder eine Salzsäule oder so. Wir laufen jetzt aber nur noch den Berg hinunter und kommen zum Gramart Hof.

Hier ist Mittagspause angesagt. Mo hat mir gesagt, ich soll Almdudler trinken, weil das gut für ein glänziges Fell ist. Ich glaube eher, er hat sie nicht alle. Das Zeugs schmeckt einfach nur gut.

Und einen Backhendl-Salat gibts auch. Der sorgt für eine schlanke Linie. Bei meiner breiten Schnute sollte der Bauch nicht zu sehr in den Vordergrund drängen. Deswegen also eine Vitaminplatte mit kleiner Fleischbeilage:

Nach dem Essen geht es dann weiter zum Höttinger Bild. Dazu muss man wieder mal durch den Wald den Berg hoch laufen.

Ist aber einfach zu laufen und dauert nur knappe 30 Minuten. An einem Bach kommen wir auch vorbei. Flink wie ein Lämmchen hüpfe ich aus dem Rucksack und posiere:

Thilo hat mir aber geholfen, sonst wäre mein Fell nass geworden und ich würde den ganzen Rückweg über riechen.

Nach ein paar Minuten sind wir endlich am Höttinger Bild. Aber komischerweise ist das ne Kapelle.

Im Sommer und heute ist es aber eher eine Mountainbike-Raststätte. Ab dem 15.10. wird die Kapelle übrigens renoviert. Innen und außen.

Auf dem Rückweg posiert Grappa noch mit Susi.

Ich mache es mir derweil im Rucksack bequem und schaue mir den Himmel an. Außer ein paar Drachenseglern gibts aber nix zu sehen. Deswegen laufen wir wieder zurück zum Auto und fahren zurück zum Hotel. Dabei kommen wir übrigens noch beim alten Gebäude vorbei, wo früher mal das Rundgemälde drin war.

Das Rundgemälde ist jetzt am Bergisel in einem neuen Haus. Da war Mo schon mal in einem der vorigen Urlaube. Ich muss ihn mal nachher fragen, dann kann Thilo hier vielleicht einen Link reinbasteln. Jetzt sind wir wieder zurück im Hotel und Mo kann noch tippen, was es heute Abend zu futtern gibt.

Fellpflege ist anstrengend. Deswegen ist es gut, dass es jetzt nicht mehr so lange bis zum Abendfuttern dauert:

 1.) Shrimpscocktail fein garniert

 2.) Kürbiscremesuppe

 3.) Gegrilltes Schweinerückensteak mit Kräuterbutter, dazu Speckbohnen und Bratkartoffeln
      oder
      Hausspieß auf pikantem Letschogemüse, dazu Pommes Frites 
      oder
      Lasagne al forno mit Tomatensauce 

 4.) Hausgemachter Zwetschgenkuchen

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