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20.09.2014
 

So langsam gewöhne ich mich an meine Schlummerstelle. Das sorgt natürlich für einen gesegneten Appetit. Und den kann man beim complimentary beseitigen. Die Sonne scheint und ich beschließe, dass ich heute mal etwas gewandert werden mag. Vorher müssen Susi und Thilo aber noch etwas Verpflegung einkaufen, damit ich die Wanderung auch überstehe. Mit dem Bus fahren wir dann zur Talstation der Patscherkofelbahn. Wenn man keine Innsbruck-Card hat, und auch keine Katerkatze ist, kostet es 20 Euro, um einmal ganz nach oben zu fahren, und danach wieder runter zu brausen. Bei der Mittelstation Heiligwasser muss man umsteigen, um ganz nach oben zu fahren. Die Fahrt dauert nicht lang, für einen Kurzschlummerschlaf langt es aber trotzdem. 25 Minuten sind ja doch länger als man meint. Oben angekommen gehts auf den Zirbenweg. Aber ich entdecke keine Heuschrecken. Thilo sagt, dass es schon manchmal wichtig ist, die richtigen Buchstaben zu verwenden, denn Zirben sind Nadelbäume. Da musste er wohl mal wieder den Neunmalklugen raushängen lassen... Bäume gibts hier oben noch einige. Also vor allem Zirben. Fichten nicht so sehr, denen ist es da schon zu hoch. Der Wanderweg ist ziemlich leicht zu laufen. Wer den Kalalau-Trail oder so gewöhnt ist (also ich!), für den ist das eine ziemliche einfache Wanderung. Der Weg sieht so aus:

Später wird er etwas schmaler und felsiger, da muss man dann aufpassen, dass man nicht aus dem Rucksack purzelt.
Susi freut sich, dass sie Mona und mich tragen darf:

Zwischendurch gibts auch mal einen kleinen Teich, wo mein Kumpel Grappa direkt mal eine Runde trinkt:

Ich vertreibe mir die Zeit derweil mit einer kleinen Klettereinlage.

Das ist aber ziemlich anstrengend... Umso mehr freue ich mich, als ich dieses Schild hier sehe:

In 500 Metern gibts also ein Mittagessen! Dabei ist es doch erst 10.30 Uhr. Aber ich bin ja auch schon fast 3 km gewandert worden!
Blöderweise sausen wir aber an der Hütte vorbei! Ich maunze ziemlich laut, aber irgendwie scheint das niemanden zu interessieren.
Immer weiter entfernen wir uns von der Hütte und alles was ich bekomme, ist 40 Minuten später eine Banane und einen Panoramablick:

Blöderweise laufen wir immer noch in die falsche Richtung, aber nach ein paar Minuten drehen wir dann doch um, und machen uns auf den Rückweg zur Hütte.
Einen Blick in die Gegend nehmen wir aber erst noch:

Die restlichen Kilometer lasse ich mich in einigen Tagen tragen. Dann fahren wir mit dem Bus irgendwo hin und... Ach, ich habe das alles nicht so genau verstanden.
Was ich aber verstehe, ist, dass es jetzt ein Mittagessen gibt. Ist nämlich schon 12 Uhr durch.

Schnitzel gibts keine, sondern nur Erbsensuppe, aber so ausgehungert, wie Mona und ich sind, ist uns alles recht:

Sogar Würstchen hat Thilo uns spendiert. Und einen Almdudler. Wenn auf der Alm schon keine Schnitzel sind, dann wird aber wenigstens tüchtig gedudelt.
Der Rückweg ist wie immer viel flotter, und an der Bergbahnstation gehen wir noch einen Kaffeetee schlürfen, weil der Bus unten nur jede Stunde fährt.
Damit der Kaffeetee auch schmeckt, gibts noch einen Schokokuchen für uns. Thilo hat davon aber kein Bild geschossen, weil wir wieder den netten Amerikaner treffen, der bei uns im Hotel wohnt. Der wohnt sonst in Phoenix, AZ und ist schon retired. Aber nett ist er auf jeden Fall und zu erzählen gibts auch eine Menge. Er will aber noch was futtern und später zurückfahren. Kaum steigen wir unten aus der Bergbahn aus, kommt auch schon unser Bus. Nach 10 Minuten sind wir wieder im Hotel zurück. Jetzt muss ich erstmal die Pfotentatzen lang machen und bestimmt gibts gleich noch was zu trinken. Als Abendessen gibt es heute das hier:

  1.) Schweizer Wurstsalat

  2.) Gemüsecremesuppe

  3.) Hühnercurry mit Früchten im Reisring
       oder
       Piccata Milanese mit Spaghetti und Tomatenragout
       oder
       Käsespätzle mit grünem Salat

  4.) Topfenstrudel mit Schlagsahne

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