HomeBerichteÜber unsLinksImpressum

Prolog
Tag 1Tag 2Tag 3Tag 4Tag 5Tag 6Tag 7Tag 8
Tag 9Tag 10Tag 11Tag 12Tag 13Tag 14Tag 15Tag 16
Tag 17Tag 18Tag 19Tag 20Tag 21Tag 22Tag 23Tag 24
Fazit

 <- Zurück                                                                                  Vor ->

04.09.2012
 

Mit Ohrenproppen in den Lauschern kann man voll arg gut schlummern. Das war aber auch nötig, mein schickiges grauiges Fell war gestern schon ganz mattig geworden. Aber trotzdem ist heute erstmal Fellpflege angesetzt. Deshalb passt Peter heute mal auf Susi und Thilo auf. Er hat ja ein Eselchenfell, und das ist strapzierbarer, als das von Katerkatzen und Bärchen. Aber ohne ein complimentary gehen wir nicht aus dem Hotel. Gibt heute Buffet im Restaurant vom Hotel.
Kostet zwar ein bischen was, aber mir ist das egal, ich hab sowieso kein Geld. Und brauchen tue ichs auch nicht. Hab ja bei Susi und Thilo immer all-inclusive.
Aber jetzt muss ich mich schickig machen und noch eine Runde schlummern. Peeeeteeeeeer?! Ah, da ist er ja, war schon in den Rucksack eingestiegen.

Huhu! Hier diktiert Peter. Mo muss heute mal Katzenwäsche machen. Hoffentlich bekomme ich das alles gut hin, sonst gibts wieder Mecker von Mo.
Das neue Auto ist voll riesig. Das ist genau das richtige für einen Peterberichttag.
Zuerst ordne ich an, dass wir zu den Rainbow Falls fahren.
Die Rainbow Falls finden wir übrigens erstmal nicht. Dafür aber die Boiling Potts. Sind aber keine Kartoffeln oder so drin zu sehen. Nur nen lauer Wasserfall.
Deswegen gibts davon auch jetzt hier keine Bilder.
Meine beiden Navigationsexperten eiern mit mir dann quer durch die Stadt. Warum sie an dem Schild zu den Rainbow Falls nicht einfach rechts abbiegen, werden wir wohl nie ergründen, aber der zweite Versuch klappt dann ganz anständig und fix stellen wir Whitey auf einem Parkplatz ab.
In dem Augenblick fährt auch ein Bus von Polynesian Adventure Tours auf den Parkplatz. Der Fachmann weiß sofort, jetzt muss man schnell sein.
Bei mach einem der da aus dem Bus fällt habe ich den Eindruck, dass er eher schon länger auf der Suche nach dem Friedhof ist und nur zufällig in den Bus geschubst wurde. Dort muss er nun sein Dasein als Untoter fristen. Äh ja, da bin ich gerade wohl etwas vom Thema abgekommen.
Schnell sein war angesagt... Als erstes ordne ich an, dass ein Foto vom Schild angefertigt wird. Zum draufklettern hab ich keine Zeit, ich muss jetzt koordinieren, um schlimmeres Unheil zu verhindern.

Rainbow Falls Schild

Schon wanken die ersten Untoten auf uns zu, also weiter zum Fall und knippsen:

Rainbow Falls

Der Fall fällt zwar, aber Rainbow ist keiner zu sehen. Links geht eine Treppe hoch. Obwohl es dort ziemlich dunkel ist, wagt sich kein Zombie dort hinauf.
Das gibt mir Zeit, mal für meine Fans zu posieren:

Peter am oberen Ende der Rainbow Falls

Der Ausblick ist genau wie das Bild. Eher fad. Aber meine grün-weiße Superhose reissts schon irgendwie raus. Mein Abschmierkissen habe ich selbstredend unter den Arm geklemmt. Bin ja schon in einigen Parks abgestürzt oder aus dem Rucksack gepurzelt. Ohne Spezialkissen wäre das jedesmal böse geendet.
Als der vierte Abenteuerbus auf den Parkplatz rollt, machen wir noch fix ein Foto und fahren wir schnell wieder los. Ok, ein ziemlich altes Exemplar von Untotem macht es sich mitten auf der Fahrbahn stehenderweise bequem, aber irgendwann kommt ihm die Sonne scheinbar doch zu nahe, und er wankt wieder in Richtung Schatten.

Polynesian Adeventure Bus

Auf dem Weg zum Akaka Falls State Park wird es aber ruhiger. Scheint wohl keine Gegend für Abenteurer zu sein. Vielleicht verhindert auch die einspurige schmale Brücke nur, dass diese Gefährte auch dorthin gelangen. Der State Park kostet übrigens Eintritt. Auch wenn man zu Dritt erscheint!
5 Dollar, wenn man auf dem Parkplatz parkt und 1 Dollar pro Person, wenn man draußen parkt. Drinnen war eh nix frei, also zahlen wir 2 Dollar. Man kann dem Männchen übrigens auch erzählen, dass man draußen parkt, obwohl man drinnen steht. Es gibt weder einen Beleg noch sonst irgendwas schriftliches.
Aber wir sind ehrlich und zahlen deswegen auch 3 Dollar weniger. Der Park ist ein Loop. Also gehts im Kreis rum. Egal welche Richtung man läuft, man muss mindestens einmal steil den Berg hoch. Vorgeschlagene Richtung ist rechts herum. Also sausen wir nach links... Aber erstmal klettere ich aufs Schild. Ich sitze da mindestens in 35 Metern Höhe, aber für die Fähns muss man mal was wagen:

Peter auf dem Schild an den Akaka Falls

Nach ein paar Minuten sind wir bei den Fällen und schauen ihnen beim fallen zu und Thilo pannaramiert mal wieder:

Akaka Falls

Das Wasser fällt übrigens 135 Meter tief nach unten. Wenns nach oben fiele, wäre auch was faul beim Fall...
Rainbow gibts hier übrigens zu sehen. Vielleicht haben die auch nur die Namen vertauscht.

Akaka Falls Regenbogen

Vom Kahuna Fall gibts kein Bild... Warum wissen wir auch nicht so recht. Puh, das gibt bestimmt Mecker von Mo...
Dafür gibts aber ein Bild von einem ziemlich großen Bambus"ding":

Bambus im Akaka Falls State Park

Auf der Weiterfahrt Richtung Norden machen wir noch Halt am Laupahoehoe Point. Da ist es ziemlich windig. Deswegen gibts keine Fotos von und mit mir.

Laupahoehoe Point Panorama

Die Fahrt endet für uns heute kurz hinter der Stadt Honoka´a. Sieht teilweise ein wenig wie eine Geisterstadt aus, liegt aber auch am Sonstwas der Welt...

Honoka´a

Kurz dahinter gibts aber eine schöne Bucht. Wie sie heißt steht hier unten:

Waipi´o Lookout

Wenn man unten an der Mauer steht, siehts so aus:

Waipi´o Lookout Panorama

Und wenn ich ins Bild klettere, wirkt es direkt noch viel aufregender, leider wirkt es auch diesiger, weil Thilo Murks beim fotofizieren gemacht hat:

Peter am Waipi´o Lookout

Kurz drauf bin ich übrigens abgeschmiert. Jetzt hat ein Huf eine Schramme und das Kissen ist etwas schmuddelig.
Thilo wollte auch noch kurz mal Loose Hangen. Vorher ist er aber auf dem Restroom verschwunden. Allerdings ohne Kamera.

Hang Loose Thilo

Die Rückfahrt zieht sich etwas, aber irgendwann sind wir wieder zurück im Hotel. Mo hat mittlerweile auch ausgeschlafen und beschließt, den restlichen Tag wieder selbst als Reiseberichterstatter zu fungieren. Ich hoffe, ihr hattet ein wenig Spaß, und wenn nicht, kann ich da auch nichts dran ändern.
Tuuuhuuuu, Euer Peter!

So, jetzt ist wieder die Reisekaterkatze an der Reihe. Ich habe beschlossen, heute nochmal rotige Lava zu schauen. Gibt ja eine Lava Viewing Area am Ende vom Hwy 130. Gibt aber dort nur schwarzige Lava zu sehen. Keine rotige. Jetzt bin ich motzig und gehe jetzt wieder Fellpflege machen.
Morgen fliegen wir nach Maui. Das muss eine Katerkatzeninsel sein, sonst würde die nicht so heißen! Beim letzten mal habe ich da allerdings eher keine Kumpels gesichtet. Jetzt muss ich noch die Koffer packen und dann klettere ich sicherheisthalber schon mal in den Rucksack. Nicht das ich noch vergessen werde!

 <- Zurück                                                                                             Vor ->