HomeBerichteÜber unsLinksImpressum
 
Tag 1Tag 2Tag 3Tag 4Tag 5Tag 6Tag 7Tag 8Tag 9Tag 10
Tag 11Tag 12Tag 13Tag 14Tag 15Tag 16Tag 17Tag 18Tag 19Tag 20
Tag 21Tag 22Tag 23Tag 24Tag 25

 <- Zurück                                                                                              Vor ->

14.09.2017

Heute morgen schlummere ich bis 6 Uhr. Eigentlich werde ich ja nie so frühig wach. Aber im Urlaub kann ich nicht länger schlummern.

Aber erstmal muss ein complimentary her. Mit Salami uuuund Marmelade. Und Thilo bekommt einen Becher Zucker mit Tee. Das Zeug ist Waffenscheinpflichtig. Mit dem Gesöff kann man bestimmt problemlos Diabetiker töten.

Plötzlich ist es 8 Uhr. Eigentlich wollte ich da schon mit meinen Rucksackträgern am Trailhead vom Kalalau Trail sein.
Na jetzt aber schnell. Von Kapa´a zum Ke´e Beach dauert die Fahrt 1 Stunde. Und wer den Parkplatz dort kennt, der weiß, wo jetzt der Fehler in der Gleichung steckt. Susi und Thilo kennen den Parkplatz, aber vielleicht haben wir ja ausnahmsweise mal Glück. Ob sie den Kram wirklich glauben, den sie manchmal von sich geben? Ich rolle mich mit Mona auf der Rückbank zusammen, und schon sausen wir los. Ohne Halt geht es vorbei am Kilauea Lighthouse, dem Halalei Valley Overlook, durch Princeville, über zig einspurige Brücken. Unser Yuki ist leider etwas füllig um die Hüften, aber er passt noch auf die Fahrspur.

Am Ke´e Beach ist um 9 Uhr wie erwartet alles dicht. Und da, wo was frei ist, ist parken verboten. Soviel zum Thema "Glück".
Der große Parkplatz an der Dry Cave ist auch überfüllt. Da wird schon an Ecken geparkt, wo man zwar sein Auto hinstellen, aber dann nicht mehr aussteigen kann. zumindest stellen das die Leutchen mit dem BMW X5 fest. Naja, für so einen Kleinstwagen ist halt doch immer noch nen kleines Plätzchen zu finden, auch wenn man dann den Tag in der Mühle verbringen muss. Yuki und ich beschließen jedenfalls, dass morgen auch noch ein Tag ist, und uns für heute auch was anderes einfällt.

Die Rückfahrt ist etwas stauig. Eigentlich ist kein Betrieb, aber vor uns fährt ein Pickup. Der Typ da drin scheint Gott und die Welt zu kennen. Und jedem muss er scheinbar die Beichte abnehmen, oder um Absolution betteln. So genau weiß ich das nicht. Mitunter hält er auch einfach mal an. Vielleicht hilft nur noch ein Stoßgebet, dass seine Kiste wieder fährt.

Wir halten einfach beim Hanalei Valley Overlook. Es sind hier um 9.50 Uhr schon über 30 Grad, und die Sonne brutzelt.

Weiter geht jetzt die Fahrt zum Kilauea Lighthouse.

Um kurz nach 10 Uhr öffnet sich endlich das Eingangstor und wir fahren auf den Parkplatz.
Eintritt kostet es 5 Dollar pro Menschennase. Außer man hat nen Anual Pass. Dann kostet es nichts. Zahlen kann man übrigens nur mit Bargeld.

Da rechts sausen Nene Gänse rum. Die gibts nur auf Hawai´i.



Man muss aber vorsichtig sein, die schnappen gerne nach Leuten, wenn man ihnen zu sehr auf die Federn rückt.

Hinter dem Leuchtturm gibt es noch eine Insel. Da wohnen jede Menge Vögel drauf. Und sonst keiner.

Wenn man nach links schaut, sieht man die Küste

Stempel gibts hier leider keinen, aber einen Magneten. Auch im Shop gilt übrigens, nur Bares ist wares. Ab 10 Dollar ändert der Kassierer dann aber seine Meinung.

Aufregend ist das hier aber auch auf Dauer nicht, also fahren wir erst mal zurück zum Hotel. Den Proviant brauchen wir dann heute nicht, und ich bin froh, nicht mehr auf Nektarinen und Bananen sitzen zu müssen. Die Salzcracker könnten aber ruhig drin bleiben.

Auf der Fahrt dahin kommen wir noch am Sleeping Giant vorbei. Der wird heute aufgeladen, deswegen sind da die vielen Stromkabel zu sehen.

Susi und Thilo wollen mal in Lihue ins Kukui Center fahren. Das ist so ne Art Mall. Fast die Hälfte der Läden ist aber geschlossen. Und es sieht nicht so aus, als ob sie jemals wieder öffnen würden. Mittagessen fällt da auch aus, gibt einfach nichts vernünftiges...

Wir sind gestern an einem Laden für Stoffe und Nähzeugs vorbeigefahren. Da möchte Susi mal schauen. Aber dabei bleibt es auch. Wenn erstmal der Wurm in einem Tag drin ist...

Mittagessen gibt es am Ende doch was chinesisches. Aber in Kapa´a, und nicht in Lihue.

Tanken bei der Texaco schlägt dann auch fehl. Der ZIP wird nicht akzeptiert. Dann akzeptieren wir auch nicht die Tankstelle. Wir sind da konsequent.
Bei der Shell gibts dann Futter für Yuki. Wie üblich funktioniert die automatische Abschaltung nicht, und Thilo muss wieder mal schätzen, wann Yuki genug Futter im Bauch hat. Das Receipt wird hörbar gedruckt, aber kommt nicht aus dem Apparat raus...
Es ist ein Wunder, dass diese Nation mal auf dem Mond gewesen ist, wo sie sich doch schon bei Badezimmerarmaturen, Kloschüsseln und Zapfsäulen unendlich schwer tun, was vernünftiges zu basteln.

Fürs Abendessen holen Susi und Thilo noch Salat, eine Flasche vollsynthetisches Ceasar Dressing, und eine riesige Tomate.
Na toll, ich wusste, dass für mich heute kein Tag wird. Jetzt gibts später auch noch Diätfutter in Chemietunke.

Den Spaziergang am Strand lassen Mona und ich ausfallen. Den Sand bekommt man zwischen den Pfotentatzen nur ganz schwer raus.

Aber für morgen wird der Wecker gestellt...