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29.09.2017

Umzüge sind ja immer lästig. Ganz besonders, wenn man dafür frühig aufstehen muss. Dabei ist das hier alles immer nur ein klitzekleiner Hüpfer. Wird aber ein Aufwand gemacht, als ob man zum Mond wollte. Auf den Mond schießen könnte man von mir aus zwar so einige Leute, aber die Flüge dahin sind leider noch zu gering, als das es sich lohnen würde, darauf zu warten.

Wir fahren jetzt jedenfalls los. Thilo gibt nur noch die Zimmerschlüssel zurück, und bekommt dafür die Rechnung vom Maui Coast. Also nicht für die Zimmerschlüssel, die waren gratis, aber für die Resort Fee. Die gibts hier nämlich mittlerweile auch. 4 Tage, knapp über 100 Dollar. Das ist anföhrstklahssig.

Auf dem Weg zum Flughafen in Kahului müssen wir jetzt noch Yuki füttern. Viel sind wir mit ihm nicht gefahren. Nur 260 Meilen. Aber die Insel ist ja auch nicht so riesengroß. Bei Hertz geben wir Yuki ab und bekommen die falschige Rechnung über 491 Dollar. Am Gold Counter ändern wir das direkt wieder ab, und bekommen eine bessere Rechnung. Geht doch. An der Schranke hatte das Mädel den falschigen Ratecode eingetippt. Der war mehr als doppelt so teuer, wie der, den wir eigentlich gebucht hatten. Naja, bei Alamo bekommen die das über skip the counter ja auch oft nicht hin. Deswegen sind wir wieder zu Counterbesuchern mutiert. Da ist sowieso auf Hawai´i immer wenig los. Mit skip the counter dauerts an der Schranke meistens länger bis alles ok (oder eben falsch ok) ist, als wir insgesamt am Counter stehen, und mit einem richtigen Vertrag zum Auto gehen. Online Check-In kann man ja auch machen, das spart am meisten Zeit. Außerdem sind wir im Urlaub und nicht auf der Flucht.

Mit dem Shuttlebus fahren wir zu Hawaiian und geben unsere Koffer ab. Security wie immer das gleiche. Susi ist heute mal nicht TSA prechecked, und bekommt deswegen keine gelbe Karte für Schuhe anlassen in die Hand gedrückt. Das System soll einer verstehen...

Susi und Thilo ziehen sich jetzt wieder an und tragen Mona und mich zum Gate. Unsere Maschine kommt pünktlich aus Honolulu an und dank Boarding Group 2 dürfen wir über den Teppich laufen. Reihe 4 ist heute unser zuhause. Da hat Thilo auf dem 15 Minuten Hüpfer nach Honolulu mehr Beinfreiheit, als auf dem Eco Plus Sitz von Frankfurt nach San Francisco. Verstehen muss man das nicht...



Thilo kann ins Flightdeck schauen. Da ist er seelig, und erklärt wieder Susi alles mögliche. Im nächsten Leben wird er bestimmt Fluglehrer. Oder direkt eine schnittige Boeing. Metall hat er ja jetzt schon so einiges bei sich verbaut.

Nach der Landung rollen wir fast so lange wie wir geflogen sind, bis wir am Gate ankommen. Die Koffer kommen auch schon, also raus zum Bus und ab zu National. Wir sind wie üblich die einzigen weit und breit, und können direkt durchstarten. Ohne Andreheritis bekommen wir unser Gefährt. Choice Line gibts keine, Schranke an der Ausfahrt vom Parkhaus auch nicht. Wenn die Kiste ramponiert ist, macht man Fotos davon, und gut ist.

Ein Honda CRV. Irgendwie ist der im Vergleich zu den Yukis, die wir sonst fahren, ziemlich klein. Aber für Waikiki genau richtig. Die Koffer passen bequem in den Kofferraum, und eine Rückfahrkamera hat er auch. Nur lenken muss man bei dem Ding selber. Aber es ist ein gutes Auto. Sowas gefällt, auch wenn es nicht Föhrst Klahs ist.

Erster Stopp ist Safeway. Knabberkram und Wasser und Bananen kaufen. Ob ich es nochmal erlebe, dass diese Vitaminstangen nicht im Einkaufskorb landen?

Eigentlich wollen wir jetzt Wasserfälle besuchen, aber da regnet es, also fahren wir zum Punchbowl Krater. Das ist ein Militärfriedhof, der oberhalb von Waikiki liegt.

Im Hintergrund sieht man den Diamond Head Krater. Auf den sind wir 2012 mal raufgeklettert.

Hier brennt die Sonne ziemlich, deswegen lasse ich mich mit Mona jetzt nicht stundenlang über die Gruften schleppen.

Ein Blick noch auf die Einfahrt:

Jetzt müssen wir uns aber mal langsam auf den Weg ins Hotel machen. Wieder mal mitten in Waikiki. Parken kostet 30 Dollar am Tag. Dafür muss man das aber  wenigstens nicht selber machen.

Wir entdecken auch noch das Hochhaus, was letztens gekokelt hatte.

Jetzt ist erstmal Siesta angesagt. Gleich gehen wir auf der Kalakaua bei P.F. Changs was futtern, und dann noch ABC-Store-Hopping machen. Auf der Kalakaua ist Trubel wie auf dem Volksfest. Oder der Zeil am Samstag. Oder Abends auf dem Las Vegas Strip. Oder auch Rodeo Drive mit Hulamucke. Irgendwie ulkig, aber die wirr durch die Gegend laufenden Leutchen aus dem Land der aufgehenden Sonne, wollen erstmal unfallfrei umschifft werden.