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23.09.2017

Hach war das eine kuschelige Nacht. Thilo kann in dem Superbett hier auch schlummern. Deswegen bleiben wir auch heute erst mal länger liegen. Bequemlichkeit muss man nutzen. Das Frühstück macht sich trotzdem nicht von alleine, deswegen lasse ich mich jetzt die Treppe runter tragen, und platziere mich am Esstisch. Von hier aus kann ich bestens beobachten, was Susi und Thilo in der Küche fürs complimentary vorbereiten. Toast, Salami, Marmelade, Käse, Orangensaft, Kaffeetee, und und und.

Alles wird schön auf dem Esstisch aufgebaut, und dann machen wir Sonntagsfrühstück an einem Samstag.

So langsam wird aber Zeit für ein Programm. Deswegen schicke ich Thilo jetzt mal zum Tiefkühler, damit er Eiswürfel in die Kühlkiste tut. Und dazu noch kühlige Getränke. Heute fahren wir in den Norden der Insel. Vorbei an den ganzen Farmen. Hier stehen ganz schön viele Steaks auf der Weide. Es ist jetzt schon 28 Grad warm, und die Sonne brutzelt.

Als erstes fahren wir an einer kleinen Kirche vorbei, die Thilo im Internet gefunden hatte. Da sah die aber noch etwas besser aus. Mittlerweile sollten die Baptisten da mal für eine Renovierung ihrer Betbude sammeln. Beten bringt diesbezüglich scheinbar nicht wirklich was.

Nächster Stopp ist jetzt Hawi. Um dahin zu kommen, müssen wir einmal über den Berg kurven. Der ist über 1.000 Meter hoch. Oben gibts einen Scenic Overlook:

Es wird immer grüniger. In Hawi steht der King rum. Ja, den gibts auch in Memphis, aber das ist hier ein anderer King. Wobei der hier auch einem extravaganten Kleidungsstil fröhnt. Wenigstens ist der Lappen in der Mitte lang genug, dass er nicht noch den kleinen Herrn König nach frischer Luft schnappen lässt.

Weiter geht die Fahrt zum Pololu Lookout. Den ersten freien Parkplatz am Straßenrand nehmen wir. Die zwei Autos, die die ganze Zeit vor uns gefahren sind, machen das nicht. Nach ein paar Minuten kommen sie zurück. Weiter vorne ist nämlich meistens nichts frei.

Aufregend ist es nicht, aber hübsch anzusehen schon. Mona entdeckt eine Blüte.

Mona hat außerdem Durst. Das, was in der Kühlkiste ist, trifft nicht ihren Geschmack. Sie möchte lieber einen Javachip Frappucino. Deswegen fahren wir jetzt nach Waimea. Zum einen gibts da dieses Gesöff, zum anderen gibts da eine Cowboy Statue. Hier ist ja die Parker Ranch. Das ist eine der ätesten Farmen in Merika. Gegründet 1847 von Samuel Parker. Der hat schon damals gerne Kühe gejagt.

Susi hat für Mona einen Javachip Frappucino gejagt und gefangen. Gleich hat sie bestimmt wieder Eishusten.

Weil jetzt Mittagszeit ist, fahren wir zurück zu unserer Bude. Die ist so bequem, das muss man nutzen. Und sei es nur für eine Mittagspause.

Die Mittagspause zieht sich etwas, deswegen fahren wir jetzt zum Abendessen nach Kailua-Kona. Ich habe beschlossen, dass Thilo uns heute Abend Steak kaufen darf. Und damit er nicht soviel Arbeit hat, essen wir das bei Outback. Aber vorher laufen wir nochmal durch das Städtchen. Hier ist der Hulihe´e Palast von der Königin Emma Kalanikaumakaʻamano Kaleleonālani Naʻea Rooke of Hawaiʻi. Ihr könnt sie aber auch ruhig Emmy nennen. Die gute ist schon seit 1885 in der Kiste.

Der Schwimmstart für den Ironman ist auch noch renovierungsbedürftig, bevor es im Oktober hier mal wieder um die Wurst geht. Die andere Seite sieht auch nicht besser aus.

Und das Wetter auf dem Vulkan hinter uns sieht auch wieder alles andere als gut aus.

Uns ist das aber egal, erstens scheint hier die Sonne bei 30 Grad, und zweitens entern wir jetzt das Outback Steakhouse. Mona und ich sitzen schon in den Startlöchern.

Endlich kommen die Bloomin Onions, und der Rest. Wir sind schon völlig verhungert.

Der Rückweg dauert jetzt noch 45 Minuten, und dann machen wir es uns in unserer Luxusherberge gemütlich.