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01.10.2017

Heute fängt der Tag sehr gemütlich an. Eigentlich haben wir nichts mehr vor. Naja, wo ist da denn überhaupt der Unterschied zum Rest des Urlaubs? Um 9.30 Uhr machen wir uns mal langsam auf den Weg. Das Auto wartet unten auf uns, und schon gehts los. Erster Halt ist das Diamond Head Lighthouse. Hier sind mehr Jogger unterwegs, als Autos. Scheint hier der Hawai´i Trimm Dich Pfad zu sein.

Weiter gehts. Thilo schaut die POIs im Navi durch, die er angelegt hat. Leider ist das so lange her, dass er sich nicht mehr erinnern kann, was da überhaupt zu machen ist. Ist also heute mal wieder eine Tour Surprise. Und weil hier keine Franzosen sind, kann man das gerne französisch aussprechen. Wir halten an einem Parkplatz, und Thilo fällt ein, was es da zu tun gäbe. Aber darauf haben wir heute keine Lust. Es ist jetzt schon 30 Grad und die Sonne brennt. Da werden wir bestimmt nicht hier hoch klettern:

Das ist der Koko Head. Auf den führte mal ne Eisenbahn hoch. Moment, ich zoome mal ran:

Der Streifen da in der Mitte ist gemeint. Den kann man von unten bis oben hochkraxeln. Kann man, muss man aber nicht. Also fahren wir weiter. Die Strände hier unten sind alle rappelvoll. Auch die Scenic View Points. Die kennen wir aber schon von vor 5 Jahren. Also machen wir eine Sightseeing Fahrt an der Küste entlang. Ist ja auch ganz nett. Wir halten am Hawaiian Memorial. Irgendwas gibts hier wohl zu sehen. Fragt sich nur was. Ist ein Friedhof. Naja, passt zum Rest der Fahrt.

Als nächstes hat Thilo den Hoomalihua Botenical Garden auf der Liste stehen. Unser TomTom schickt uns auf den Interstate und sagt dann: Sie haben ihr Ziel erreicht. Ist ja schön, nur leider liegt der Garten auf der anderen Seite, neben der Autobahn. Alles kein Problem...

Ab zum Safeway, da müssen wir noch was einkaufen. Wenigstens 50% davon bekommen wir dort. Den Coffeecreamer gibts erst beim nächsten Safeway. Und wo wir eh wieder in Honolulu sind, fahren wir zurück zum Hotel und machen Siesta. Soviele Dinge, die man nicht gesehen hat, machen schläfrig! Aber nicht zu sehr. In einen ABC-Store müssen Susi und Thilo auch noch unbedingt. Ich habe ihnen nämlich einen Auftrag gegeben. Und weil sie eh unterwegs sind, zählen sie zum einen die ABC-Stores zwischen dem Hyatt Regency und dem Hard Rock Cafe (7 fallen ihnen auf), fotografieren den Duke im Gegenlicht

und holen noch einen Java Chip Frappucino. Der tut gut.

Und das Mitbringsel für Mona Maus kommt auch gut an.



Ich finde, das schmückt enorm. Hawai´i Mona. Auch als Blumenmädchen gehts. Aber als Halskette putzt es doch mehr heraus.

Außerdem müssen wir langsam mal Koffer packen. Morgen Nachmittag gehts schließlich erstmal mit einer 777 nach Chicago und später dann nach Frankfurt. Thilo schaut gerade nach, ob er schon einchecken kann. Geht. Jetzt sind auch plötzlich die neuen Pässe bei United gespeichert. Auf dem Hinflug ging das nicht. Auf den Bordkarten erspähe ich Boarding Group 1 und Premier Access und Sitze in Reihe 2 und in Reihe 6... Wenn das mal nicht Föhrst Klahs ist? Ich bin hin und weg! Da sitzen die Spendierhosen diesmal aber ganz besonders gut. Thilo meint, ich habe mir das verdient, nach all den Jahren des wartens und Economy rumgurkens. Ich finde, da hat er Recht. Er hat sich es aber auch verdient.

Abendessen gibts heute in der

 Wir sind um 18 Uhr da, und bekommen so ein Brummding in die Pfote gedrückt. 15 Minuten Wartezeit. Nach 25 brummt es dann wirklich. In der Bude ist es finster, wie im Keller mit ner 20 Watt Funzel. Links von uns ist ein Zweiertisch, rechts auch. Mittendrin wir. Links Japaner, rechts Japaner. Die Linken, also die Japaner, weil Gregor Gysi hat ja keine Schlitzaugen, bekommen drei Hauptgerichte geliefert. Zusammen sind die beiden übrigens ungefähr so groß wie Thilo, vom Gewicht her ist Thilo aber bestimmt noch schwerer. Unser Essen kommt nach 45 Minuten Wartezeit. So lange haben wir noch in keinem merikanischen Restaurant gewartet. Ist aber nicht schlimm, wir haben eh noch nicht so riesigen Hunger. Das Futter ist prima, und der Nachtisch kommt recht flott. Die Japaner links und rechts von uns benutzen übrigens die kleinen Tellerchen, die für das Baguette und Butter gedacht ist, um sich Nudeln usw. drauf zu teilen. Sieht lustig aus. Ok, für deren Körpergröße sind das im Grunde ja riesige Schalen, aber sieht schon putzig aus. Die Rechnungsmappe mit dem Kreditkartenbeleg drin will der japanische Nicht-Gregor dann irgendwem in die Hand drücken, und rennt damit durch die Bude. Einfach liegen zu lassen ist wohl zu einfach. Für diese Klientel (und für Reisegruppen aus Deutschland) gibt es übrigens in dem Rechnungsdingsbumsteil extra einen Hinweis:

Praktischerweise steht auf der Rechnung auch direkt alles mit drauf, was 20% usw. von der Summe sind. Sowas ist ja für einige schwierig auszurechnen. Insbesondere, wenn man dann auch ja keinen Cent zuviel geben will. Aufrunden tun nur Leute, die faul sind. Thilo ist nicht wirklich faul, sondern eher genügsam. Und sein Motto lautet: Leben und leben lassen. Insgesamt war das Essen hier 3 Dollar günstiger, als das im Hard Rock Cafe gestern. Und leckerer war es auch. Nach fast 2 Stunden verlassen wir jetzt die Käsebude wieder, und gehen dahin, wo wir gestern waren. Ins Hard Rock Cafe. T-Shirts für Susi und Thilo, und Pins für einen Freund kaufen. Und weil Thilo gestern die Umfrage zur Kundenzufriedenheit gemacht hat, haben wir noch einen 5 Dollar Coupon dabei.

Jetzt geht es aber endgültig ins Hotel, uns reichts für heute in Little Japan.