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22.09.2017

Heute morgen scheint die Sonne, als wir uns aus dem Bett erheben. Gleich müssen wir unsere 7 Sachen packen, und in Yuki laden. Heute ziehen wir nämlich um, nach Waikoloa. Auf der Seite der Insel ist immer besseriges Wetter, als hier in der Hilo-Ecke.

Erstmal macht Thilo aber noch ein paar Bilder von unserer Bude der letzten paar Tage.

Oben wohnen die Eigentümer. Ein kleiner Hund gehört auch dazu. Duffy heißt er. Aber den hört man eigentlich nie. Hier war es sehr gemütlich, da fällt es schwer, wegzufahren. Besonders, wo doch jetzt das Wetter wieder besser wird. Naja, kann man wohl nichts dran machen.



Wir fahren nochmal in den National Park. Kostet ja nichts. Haben ja jetzt eine Jahreskarte für Hawai´i. Wir fahren die Chain of Craters Road runter. Hier, wo es die letzten Tage immer Dauerregen gegeben hat, scheint jetzt die Sonne. Also machen wir wenigstens noch ein wenig Seightseeing. Stundenlang Hiken geht nicht, wir haben das ganze Auto voll mit Klamotten, Tabletten und Elektronik. Eine tragbare Dusche ist leider nicht dabei.

An der Thurston Lava Tube sind die Parkplätze jetzt übrigens nur noch für 30 Minuten benutzbar. Wer also den Kilauea Iki Trail hiken möchte, parkt besser am Iki Overlook, und geht die 0,6 Meilen zurück. Dann ist der Aufstieg auf der anderen Seite des Kraters hinterher nämlich nicht so lang und mühsam. Allerdings läuft man dann entgegen der eigentlichen Richtung. Aber warum soll man sich das Leben anstrengender machen, als es sowieso schon ist. Ok, ich hab gut reden, ich werde immer gehiked, aber ihr Menschennasen müsst ja selber laufen.

Zur Lava Tube wollen wir aber heute nicht. Die haben wir 2010 und 2012 schon mehrmals früh morgens ganz allein für uns gehabt.

Den Kilauea Iki Krater schauen wir uns auch nur von oben an.

Im Hintergrund sieht man den Vulkan qualmen.

Wir fahren weiter die Chain of Craters Road runter und halten mal hier und mal da. Windig ist es heute schon ziemlich arg. Deswegen trauen sich Mona und ich kaum aus dem Rucksack.

Hier ein Krater, der fast kein Krater mehr ist. Sieht eher aus wie eine Baumschule.

Am nächsten Krater ist es nicht so windig.... Tadaaaaa!

Mona ist so aufgekratzt, dass sie Verstecken spielen möchte. Aber nicht mit Kommissar Mo. Kaum verschwunden, schon gefunden, ist meine Devise.

Achja, hier ist ja noch nen Loch im Boden, was gezeigt werden soll.

Die Fahrt zum Mauna Ulu kennen wir mittlerweile schon mit geschlossenen Augen. Heute sieht man ihn sogar von der Straße aus. Gut, es herrscht ziemlicher Sturm hier, aber immerhin ist es trocken.

Moment, ich lasse es mal vergrößern:

Da wären wir am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag fast hingehiked. Heute ginge es vom Wetter, aber alle Parkplätze sind belegt...

Also fahren wir weiter, und blicken aufs Meer.



Weiter runter fahren wir heute nicht mehr. Susi hatte auf der Fahrt runter einen kleinen Arch entdeckt.

Kaum Wind, Mona spurtet los. Ich hinterher. Die alten Pfotentatzen waren auch schon mal flinkiger...

Neben unserem Lieblingsbäumchen posieren wir jetzt mal eine Runde für die Fähns.

Die Ohia Bäumchen wachsen einfach aus der Lava heraus. Sowas hätten wir gerne auch zuhause. Susi und Thilo müssen sich mal kümmern, ob es sowas auch in Deutschland gibt. Daneben wächst noch was aus dem Stein:

Irgendwann ist hier auch alles grünig.

Letzter Stopp ist am Lua Manu Krater. Der ist von 1974, hat also bestimmt noch Garantie gegen Durchrostung.

Jetzt müssen wir uns aber wirklich mal auf den Weg nach Waikoloa machen. Heute fahren wir über die Saddle Road. Die ist jetzt neu ausgebaut, und gut zu fahren. Größtenteils braust man mit 60 Meilen pro Stunde da lang. Früher durfte man die nicht mit Mietautos befahren. Da galt auch noch Tempo 35. Hat aber die meisten eh nicht interessiert, weil, wer liest schon das Kleingedruckte, und wen außer uns interessieren schon Verkehrsschilder?

Wo wir sowieso in der Nähe sind, halten wir bei den Rainbow Falls. Heute ist hier kein chinesischer Weihnachtsmarkt. Keine Busse, kein Gedränge, kein Getöse... Rainbowig lässt der Fall trotzdem nicht das Wasser ab.

Auf der Saddle Road Richtung Mauna Kea herrscht Wetter, wie wir es kennen.

Und wo wir eh dran vorbeifahren, fahren wir mal ein Stück auf den Mauna Kea rauf.

Am Visitor Center auf 3.000 Meter stoppen wir.

Thilo kann hier nur Monathlon machen. Gibt weder vernünftige Magnete, noch Stempel. Aber die Restrooms sind ok.

Hier gibt es auch einen Trail, wo man das Mauna Kea Silver Sword und andere Pflanzen anschauen kann. Z.B. so eine Art Kohl, oder so.

Und das Silver Sword ist auch da. Trotz nur 58 Fahrenheitern, sitzen Mona und ich in kurzigen Klamotten hier. Die Harten kommen in den Garten.





Weiter hoch fahren wir heute nicht. Das ist zu höhig für Thilo. Und uns ist es zu kalt da oben. Also fahren wir wieder die 6 Meilen runter zur Saddle Road.

Brr, was eine Suppe. Aber so langsam wird das Wetter doch besser. Jetzt, wo wir auf den Hwy 190 nach Waimea abbiegen, wird die Landschaft grünig und sonnig.

In Weimea nehmen wir noch ein verspätetes Mittagsmahl in Form eines Burgers, und gehen zu Foodland, und kaufen Bananen und Nudeln. Was eine Kombination...

Unsere Unterkunft in Waikoloa ist schickig. Kaum öffnen wir die Türe, sehen wir, dass wir zwei Etagen haben.

Unten ist die Küche und das Esszimmer, Wohnzimmer und der großige Balkon:



Und zwar mit allen Schikanen. Spülmaschine, großiger Kühlschrank, Waschmaschine und Trockner, und Qualitätsschneidwaren aus Solingen. Da schlägt Thilos Herz direkt höher. Aber nicht zu hoch, sonst würde der Defi Ärger machen.

Oben sind zwei Schlafzimmer, zwei Bäder und zwei Balkone.



Da hatte Thilo beim buchen scheinbar die Spendierhosen Größe XXL an. Anders kann ich mir das nicht erklären. Soviel Föhrst Klahs wie in letzter Zeit hatten wir noch nie. Achja, einen eigenen nur für reservierten Parkplatz haben wir natürlich auch.

Jetzt gibt es gleich noch was zu futtern, und dann schauen wir mal, ob der Matratzenhorchdienst hier auch so unruhig ist.