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13.09.2015
 

Endlich geht es mal wieder los. Ich habe gerade Thilo mal darauf hingewiesen, dass der Eiskratzer noch im Gepäck fehlt. Er hat mich als Antwort nur angeknurrt.
Dabei will ich nur behilflich sein. Schneeschuhe sind auch keine im Gepäck und die Tauchermaske ist ebenfalls nicht vorhanden. Am Ende nehmen meine Reisebezahler noch nicht mal mehr Gummistiefel mit.

Diesmal fliegen wir mit United. Weil die Kollegen von der Lufthansa ständig streiken, oder zumindest davon reden zu streiken, aber andere dann sagen, dass die das gar nicht dürfen. Die können froh sein, dass die nicht mit Mona verbandelt sind. Die würde aber einen Benimmkurs ansetzen, der sich gewaschen hat, und dann wäre aber endlich mal Schluss mit dem doofigen Gestreite. Die tun ja gerade so, als ob man ihnen das Schnitzel wegnehmen wollen würde.
Dabei fliege ich doch so gerne mit denen. Und bald bestimmt auch endlich mal Föhrst-Klahs. Naja, zumindest die für arme. Ich bin gespannt, ob es dort dann auch dieses obskure Tschickenohrpasta gibt. Schmecken tuts nämlich so, wie es sich liest. Gruselig.

Aber heute sind die Merikaner mal an der Reihe. Die streiken nicht. Wäre auch nicht gut. Die meisten von den Leutchen da sind ja so alt, die würden das Streikende wahrscheinlich größtenteils gar nicht mehr erleben. Aber ich schwofe gerade mal wieder ab. Da ist die deutsche Katerkatze genau wie die deutschen Menschen. Gerne mal nörgelig. Mona hat nämlich gesagt, ich soll Selbstreflexion betreiben. Seitdem sitze ich jeden Tag 30 Minuten vor dem Spiegel. Ich frage mich schon, was sie sich davon verspricht. In der Sonne würde ich wenigstens einen schönen Tänng (das ist französisch!) bekommen.

Aber zurück zum Urlaub. Es geht nach San Franzitzko. Mal wieder. Mal wieder sehe ich davon nur den Flughafen. Weil der Flieger erst um 20 Uhr Abends landet, übernachten wir dort. Lohnt zwar kaum, weil der nächste Flieger morgens um 6 Uhr startet, aber meine Reisebezahler sind ja auch nicht mehr die Jüngsten und brauchen etwas Komfort.

Das Taxi kommt um 13.30 Uhr und bringt uns flott zum Flughafen. Koffer abgeben, aber vorher werden uns jetzt noch Löcher in die Socken gefragt. Als Thilo dann aufzählen soll, was er alles an elektronischem Zeugs dabei hat, bemerke ich ein nervöses Zucken. Es wundert mich, dass er nicht die Gegenfrage stellt "ich zähle lieber auf, was wir nicht dabei haben, das geht schneller".

Jetzt muss ich aber noch ein anständiges Abschiedsfutter bekommen. Im Paulaner Biergarten gibts deshalb ein Gulasch mit Knödeln.

Durch die Sicherheitskontrolle geht es flott. Mona und ich werden wie üblich durch die Geisterbahn geschickt.

Am Gate angekommen sind wir sofort abflugbereit

Unsere Sitze in Reihe 37 finden wir schnell.Thilo hat einen Sitz für einbeinige erwischt.

Das Entertainment kann sich auch sehen lassen. Fragt sich nur wo...

Wer ein Tablett dabei hat, kann sich glücklich schätzen. Per sehr wackeliger WLAN-Verbindung, ruckelt einem dann der ein oder andere Film entgegen. Gerne bleibt die ganze Geschichte zwischendurch mal komplett hängen. Dann muss man neu starten und bis zur letzten Stelle vorspulen. Deshalb schaut man besser alle paar Minuten nach, bei welcher Minute man so ist. Internet kostet 16,99 Dollar. Heute kommen wir aber ohne aus. Ist aber auch nicht schlimm. Das fällt genauso gerne mal für einige Zeit aus. Irgendwie komme ich mir vor, wie in einer Zeitmaschine. Nein, der Flieger fliegt nicht schneller als andere, eher ist es so, wie in den 90er Jahren. In der Föhrst und Business Klahs gibts aber schon noch Bildschirme für zum drauf rum drücken. Man darf eben nicht so knauserig sein. Ich sage es immer wieder...

In direkter Nähe haben sich zwei Schreikinder platziert. Die schreien ohne Grund. Naja, wenn ich mir die Mutter so anschaue, bin ich auch versucht, laut zu schreien. Futter gibt es auch. Wieder mal dieses eigenartige Tschickenohrpasta. Das sieht so aus:

Die braune Pampe ist Balsamico. Der Reis erinnerte an Milchreis. Also insgesamt ein großer Genuss. Das muss jemand gekocht haben, der was gegen Passagiere hat. Und nicht kochen kann. Wahrscheinlich ein frustrierter Praktikant bei den Skychefs. Anders kann man sich dieses Zeugs wirklich nicht erklären.

Als Nachtisch gibt es Eis. Ingwer-Eis. Schmeckt so, wie es sich anhört. Der Praktikant macht scheinbar auch Desserts.

Deshalb habe ich auch auf eigener Verpflegung bestanden:

Nach flotten 10 Stunden 31 Minuten landen wir jetzt endlich in Fritzko. Es ist schon ziemlich duster draußen.
Von der Landung bis wir im Bus zum Hotel sitzen, vergehen 30 Minuten. Kurz darauf sind wir im Bettchen und machen es uns bequem.

Morgen früh fahren wir um 3.36 Uhr mit dem Bus wieder zum Flughafen. Dann geht es nach Las Wehkatz!

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