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03.10.2015
 

Heute fahren wir nach Chinle. Das ist in Arizona. Irgendwo da weiter links. Da kann man eine Abkürzungsstraße hin fahren und kommt dann direkt an 3 View Points vom Canyon de Chelly vorbei. Das Ding wird Kännjenn die Tscheh-hie gesprochen. Ist sowas von den Indianern. Ich glaube, die heißen hier Native. Also im Prinzip wie das Olivenöl. Das ist auch Nativ. Hat aber nichts miteinander zu tun. Gibt hier keine Olivenbäume. Nur rotige Steine und grünige Bäume.
Erstmal bekommt aber Yuki noch ein Futter und los gehts, quer durch Farmington auf dem Hwy 64 nach Shiprock. Das ist auch wieder so ein nativer Berg.

Ist aber ganz praktisch, wenn man bei dem ist, biegt man links ab nach Chinle. In Shiprock (also dem Städtchen) haben wir plötzlich Gegenverkehr auf unserer Highwayseite...
Sonst stellen die Merikaner alle 3 Meter ein Warnschild auf, wenn 200 Meter abseits der Straße ein Bauarbeiter vor 4 Tagen mal Pause gemacht hat, aber wenn man plötzlich nur noch einspurig auf dem Hwy fahren soll, muss das keiner vorher wissen. Liegt vielleicht wieder an den Nativen, wer weiß das schon so genau.
Jetzt stehen wir jedenfalls mitten in einem Festumzug. So ne Art Karneval von Shiprock. Die lassen den Rock im Ship, denn do jehört er hin, wat soll der dann woanders, dat het doch keene Sinn... So singen die zwar nicht, aber lustig ist es trotzdem.





Und hier der reiterische Stolz der Stadt:

Und auch die Rummelfreunde kommen hier voll auf ihre Kosten:

Parkplatz gab es keinen. Auf bestimmt 6 Meilen nicht einen einzigen. Alle Winnetous und Abahachis sind heute auf den Füßen und feiern die Northern Navajo Nation Fair 2015. Ich dachte zuerst, hier wird der Klappstuhl ausgegraben. Das restliche Navajoland muss heute jedenfalls leer sein. Sind ja alle hier. War irgendwie aber lustig zu sehen.

5 Meilen bevor wir auf die Indian Route 13 abbiegen, um nach Lukachukai zu fahren, haben wir plötzlich wieder unsere eigene Highwayseite für uns alleine. Die 13 ist ziemlich holperig auf den letzten Meilen, die durch New Mexico führen. Ein Willkommen in Arizona Schild gibts gar nicht erst. Nach ein paar Meilen kommt uns ein silberner GMC Acadia mit einem ebenfalls silbernem Herren hinterm Lenker entgegen...

Ein kleines Picknick und eine ausgedehnte ziemlich lustige Plauderrunde am Straßenrand hat sich da geradezu angeboten. Nach 1,5 Stunden mussten wir dann aber leider weiter. Wir nach Chinle, und Volker zum Festumzug. Jedenfalls führt da kein Weg drumherum. Obwohl, bei Volker weiß man nie. Der Hwy 13 ist jedenfalls ziemlich schönig. Gut das er uns den Tipp mit der Strecke gegeben hat. Fotos haben wir nicht so viele gemacht. Lohnt sich aber auf jeden Fall, mal durch Lukachukai zu fahren. Also nicht wegen der Stadt, sondern wegen der 13.

Ein kleiner Kumpel begegnet uns kurz drauf auch noch:



Weiter geht es auf der Straße.

Danach wirds wieder etwas langweiliger, aber dann kommt man an 3 View Points vom Canyon de Chelly North-Rim vorbei. Der ist erstmal ganz nett anzuschauen. Normalerweise ist unten drin immer nur Felsgerümpel. Hier ist Rasen. Könnte man einen heiligen Golfplatz drin machen. Ist nur so ne Idee von mir...






Jetzt fahren wir erstmal zum Hotel. Hier in Chinle hat man eine ziemliche Auswahl. Das Holiday Inn oder das Best Western. Kosten meistens gleichviel. Susi hat von Best Western eine Kundenkarte, also gibts da Meilen, also schlummern wir da. Aber jetzt fahren wir zum South-Rim.





Hier haben sich die Nationalmonumentalisten mit der Requisite vertan. Es heißt White House nicht White Horse. Naja, kann mal passieren...







Irgendwann sieht aber hier ein Canyon aus wie der andere. Schmuck auf dem Parkplatz wollen wir auch nicht kaufen. Aber die Leute schauen sowieso so, als ob sie lieber auf jeglichen Kontakt verzichten möchten. Also fahren wir zurück zum Hotel und gehen im Junction Restaurant direkt neben dem Best Western was futtern. Da wird auch der hungrigere Futterer locker satt. Schmeckt auch gut. Thilo hat einen Burger mit Chilibohnen und frischen Zwiebeln, Susi einen Frybread-Burger. Gibt sogar Mayonaise zu den Pommes dazu! Allzu teuer ist es auch nicht und somit können wir jetzt den Abend einläuten. Morgen müssen wir etwas weiter fahren als heute. Aber Mittagessen gibt es in Page, wenn alles gut läuft.

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