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Jetzt sind wir wieder daheim. Noch ein paar Infos von Thilo zu den besuchten Hotels/Motels, ein wenig Statistik zu Yuki und ein Fazit:

Ort Name der Unterkunft Bewertung (max.10 Punkte)
Eaton,CO Cobblestone Inn & Suites 5*
Dubois, WY Stagecoach Motor Inn 6
West Yellowstone, MO Best Western Weston Inn 7
Brigham City, UT Crystal Inn Hotel & Suites 6
Salt Lake City, UT Crystal Inn Hotel & Suites 6
Hanksville, UT Whispering Sands Motel 5
Blanding, UT Stone Lizard Lodge 6
Durango, CO Siesta Motel 2
Grand Junction, CO Grand Vista Hotel 8
Salida, CO Salida Inn & Monarch Suites 7
Manitou Springs, CO Comfort Inn Manitou Springs 7
Eaton, CO Cobblestone Inn & Suites 6*
Denver, CO (Airport) Ramada Denver International Airport 7
    *= Zweites Zimmer war  besser

 

Gefahrene Strecke: 4569 mls = 7350 km
Geplante Strecke: 2662 mls = 4283 km

Getankte Menge Benzin: 190,3557 Gal = 715,737 Liter
Durchschnittlicher Preis: 2,49 $/Gal = 0,66 $/Liter
Durchschnittsverbrauch: 9,74 Liter/100 km

 

Fazit:
So langsam ist die Sättigungsgrenze des Südwestens bei uns erreicht. Natürlich gäbe es noch eine Vielzahl an Dingen, die man machen könnte, aber nach nun drei Sommerurlauben in Folge in dieser Region werden wir uns in nächster Zeit wahrscheinlich umorientieren. Nein, es geht nicht nach Island. Eine mögliche Ecke wäre die nördliche Westküste. Hierbei ganz speziell Boeing in Everett. Auch ein dritter Besuch auf Hawai´i ist denkbar. Auch wenn wir dort dann wohl nicht mehr die typische vier Insel Runde machen werden, und auch die Todo-Liste dort wesentlich kleiner ist. Einfach wieder liebgewonnene Orte erneut besuchen und das besondere hawaiianische Gefühl genießen, ist z.B. eine denkbare Reise.

Der Yellowstone National Park war sehenswert, das Wetter war uns sehr gewogen, und abseits von Mammoth Hot Springs waren sogar die Besuchermassen erträglich. Sogar am Old Faithful kann man die Zeit genießen, man sollte nur nicht zu spät aufstehen. Die Unterkunft in West Yellowstone war von der Lage her sehr gut. Das Eckzimmer im obersten Stock war ebenfalls sehr groß und gemütlich.

Absoluter Tiefpunkt im Bezug auf Unterkünfte aller bisherigen USA-Reisen stellt das Siesta Motel dar. Der Empfang war sehr freundlich, aber dass war es dann auch schon. Ab ca.20 Uhr ist niemand mehr vom "Personal" vor Ort erreichbar. Auch nicht unter der Telefonnummer für Notfälle. So durften wir eine Nacht mit verstopfter Toilette verbringen. Am nächsten Tag wurde das Problem zwar behoben, aber es erschien mir nicht so, als ob es lange verstopfungsfrei bleiben würde. Insgesamt war das Zimmer sehr in die Jahre gekommen und abgewohnt. Die meisten Dinge dort schätze ich auf Stand 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Dafür dann 107 Dollar pro Nacht zu zahlen fällt schon schwer. Insofern rate ich jedem, lieber ein paar Dollar mehr zu investieren, und in einer anderen Unterkunft das Glück zu versuchen. Bei Tripadvisor las sich das anders als das, was wir letztendlich vorgefunden haben.

Noch nie waren die Nächte so ruhig in nahezu allen Hotels, wie in diesem Urlaub. Auch die Betten waren durchweg als vernünftig zu bezeichnen. Ausnahmen bestätigen selbstverständlich die Regel (s.o.).

Die Flüge waren problemlos und sehr entspannend. Insbesondere die Loungeaufenthalte bringen nochmals deutlich mehr Ruhe für mich, als das herumlungern am Gate, wo man die schwachsinnigen Aktionen der Mitreisenden meist nur noch kopfschüttelnd anschauen kann. Warum müssen sich Leute eigentlich immer schon vor den geschlossenen Gates in einer Reihe quer durch das Terminal Ewigkeiten vor Beginn des Boardings anstellen? Dauert der Flug dann kürzer? Warum begreifen die Leute nicht, dass es keinen Sinn macht, sich anzustellen, wenn sowieso nach Sitzreihen eingestiegen wird? Selbst an der Reihe der Businessclass standen rund 150 Leute an, obwohl nur 67 Plätze dort sind. Haben die Herrschaften Angst etwas zu verpassen? In der Economy gibt es außer stundenlanger Langeweile und eingeschlafenem Hintern doch sowieso nichts positives zu erwarten. Waren die Herrschaften in einem früheren Leben vielleicht mal Hühner aus Käfighaltung und wollen möglichst schnell wieder das alte Gefühl zurück haben? Ich werde es nie erfahren.
Gleiches gilt fürs aussteigen. Da springen (auch in der Business und First Class) die Leute sofort nach Stillstand der Maschine auf und drängeln sich im Gang.
Dabei sollten insbesondere Vielflieger doch irgendwann begreifen, dass erst wenn die Türe offen ist, auch ein Weiterkommen möglich ist. Eigenartigerweise überhole ich dann mit normalem Gehtempo eine Vielzahl der Aufstehdrängler kurz nach Verlassen des Flugzeugs auf dem Weg zur Passkontrolle.
Vielleicht wollen aber auch die früheren Käfighühner nur wieder ins Freiland, und haben sich nach 10 Stunden daran erinnert, dass es dort doch angenehmer war.

Business Class ist ansonsten wirklich ein deutlicher Komfortgewinn. Weniger das Essen und Trinken (auf das ich gut verzichten könnte), aber der zur Verfügung stehende Platz, die Variabilität des Sitzes und vor allem das kein Vordermann oder Hintermann einen mit seinen Aktionen am und mit dem Sitz nervt, ist sehr angenehm. Wiederholung nicht ausgeschlossen...

Zum "Auto" noch ein paar Worte. Die XL Version vom GMC Yukon (= Chevrolet Surburban, Cadillac Escalade XL) ist meines Erachtens zu wuchtig. Die Länge schränkt die Verfügbarkeit von Parkplätzen schon ein. Die schiere Länge führt dazu, dass man grundsätzlich so weit, wie eben möglich in einen Parkplatz hineinfährt, was wiederum heißt, dass die Schnauze dann halb auf dem Gehweg steht. Selbst dann steht man aber meistens mit dem Heck noch relativ weit heraus. Auf etwas engeren Hotelparkplätzen ist das schon etwas mühsam. Die dritte Sitzreihe ist toll, um sie als zweiten Kofferraum zu verwenden. Aber alles in allem ist die kurze Variante (also GMC Yukon, Chevy Tahoe, Cadillac Escalade) für uns besser geeignet, da doch etwas wendiger. Auf den Verbrauch hat das höhere Fahrzeuggewicht jedoch keinerlei Einfluß. Wie bisher liegt der Durchschnittsverbrauch bei knapp unter 10 Litern/100km. Bei reinem Stadtbetrieb und fahren ohne Tempomat kann sich dies jedoch drastisch ändern. Da es aber sowieso kein Sportwagen ist, halte ich eine andere Fahrweise, als eine sehr gemütlich vorausschauende als völlig deplaziert (oder auch pubertär...). Ansonsten bleibt wie üblich unser Fazit, dass es für uns goldrichtig ist, ein paar Euro mehr zu investieren, und dafür dann ein sehr bequemes Fahrzeug zu haben.

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